Test: Haltegriff-Erweiterung beim VW T6 California

Test: Haltegriff-Erweiterung beim VW T6 California

// Erfahrungsbericht von Alex (@latitude_explorer): Winter-Garderobe im VW T6 California

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Wenn du nur 15 Sekunden hast:

Wenn du im VW Bus nasse Jacken, Winterkleidung oder Ausrüstung sauber aufhängen und trocknen willst, ohne dass dir provisorische Lösungen im Weg sind, ist dieses System eine der wenigen Lösungen, die im echten Camper-Alltag Sinn machen.

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// Warum Ordnung im Winter plötzlich zum echten Problem im VW Bus wird?

Im Sommer auf Reisen ist vieles entspannter. Türen auf, nasse Sachen trocknen draußen und feuchte Kleidung ist nach ein paar Stunden kein Thema mehr. Im Herbst und Winter ist es anders: Regen, Schnee, Kondenswasser, Luftfeuchtigkeit, matschige Schuhe. Nässe kommt rein und bleibt lange drin. Sie kriecht in Matratzen, Verkleidung, Möbel und in Karosserie-Hohlräume.

Und im kompakten VW Bus passiert dann etwas Typisches:
Du hast im Bus keine Garderobe, keinen Flur, keinen Nass-Bereich. Alles vermischt sich. Die nasse Jacke hängt über der Kopfstütze und macht die Polster gleich mit feucht. Das Handtuch trocknet schlecht und verteilt länger Feuchtigkeit, weil es zu dich am Fenster oder der Innenwand hängt. Und plötzlich ist nicht nur die Kleidung nass, sondern der ganze Innenraum fühlt sich nach Tagen klamm und muffig an.

Wenn du autarkes Wintercamping ernsthaft und für längere Zeit betreiben möchtest, geht es um Nass-, Trockenzonen und praktischen Stauraum ohne schweres Gewicht. Gerade im Winter oder bei längeren Regenphasen entscheidet sich, ob nasse Kleidung gezielt aufgehängt und belüftet werden kann – oder ob sie sich im gesamten Innenraum Feuchtigkeit verteilt.

 

// Der entscheidende Hebel: Nasszone und Trockenzone im VW Bus trennen

Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen „Chaos mit trendy Vanlife-Zubehör“ und „funktionierendem Setup“.
Nasszone: Alles, was feucht, schmutzig oder „draußen“ ist (Jacken, Handtücher, Regenhose, Schneekram, Schuhe).
Trockenzone: Alles, was trocken bleiben muss (Bett, Schlafsack, Kleidung, Elektronik, Sitzpolster).

Ohne feste Aufhängemöglichkeit gibt es im Bus oft nur „ablegen“. Und ab da ist das Spiel verloren: Feuchtes Zeug wandert auf Sitze, ins Bett, auf den Teppich. Du merkst es nicht sofort, aber über Tage wird es unangenehm: Geruch, klamme Textilien, gefühlt weniger Komfort, mehr Unordnung.

Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob eine Lösung kaufwürdig ist: Schafft sie eine dauerhafte, klare Zone, oder ist sie nur ein weiteres Teil, das man ständig umstecken muss?

 

// Warum viele „Garderobenlösungen“ im Alltag scheitern

Viele Ansätze sind instabil und im Busalltag nervig und nicht als Dauerlösung gedacht:
Sie sind provisorisch und wandern ständig (mal hier, mal da). Sie blockieren Platz und Stauraum. Sie funktionieren genau so lange, bis es richtig nass und schwer wird.
Was du beim Overlanding im Winter brauchst, ist keine romantische Vanlife-Garderobe. Du brauchst feste, sinnvolle Fixpunkte, die dafür gemacht sind, Kleidung im Fahrzeug zu tragen und zu trocknen. Und zwar so, dass du ihn nach drei Tagen Regen immer noch gut findest.

 

// Der Praxistest: genau dafür wurde das System genutzt

Alex (Elsass) testet das Setup im VW T6 California „Lumi“ im Reise- und Winteralltag. Es geht nicht um „einmal kurz dranhängen und Foto machen“, sondern um das, was dich wirklich interessiert: Montage, Alltagstauglichkeit, Trocknen, Sitzen, Platzgefühl.

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// Wer verbirgt sich eigentlich hinter Latitude Explorer?

Alex kommt aus dem wunderschönen Elsass und betreibt gemeinsam mit seiner Partnerin seit fünf Jahren den Instagram-Account @latitude_explorer. Dort teilen die beiden hauptsächlich Inhalte von ihren Reisen durch Skandinavien – unterwegs sind sie mit „Lumi“, einem VW T6 California. Und genau in diesem Bus wurde unser Produkt auf Herz und Nieren getestet. Der liebe Alex hat uns auch ein paar Bilder zukommen lassen.

 

 

Original-Ton zum Produkt von Alex

Also, noch einmal vielen Dank, dass du uns die Möglichkeit gegeben haben, dein Produkt zu testen!

Die Verpackung ist wirklich gut. Nichts war zerkratzt – das Problem hatten wir schon bei mehreren anderen Marken. Also gut gemacht! 👏 Montage ist ziemlich einfach. Man kann nicht viel falsch machen. Vollständige Installation in unter 10 Minuten mit einfachen Werkzeugen.

Momentan haben wir es nur als A. Kleiderbügel und B. als Wäscheleine benutzt.
A. Funktioniert wirklich toll, um Sachen aufzuhängen, auch wenn die Vordersitze umgedreht sind. Und vor allem halten sie die Last wirklich gut aus. Ich habe eine Menge Sachen zum Trocknen aufgehängt und nichts hat sich bewegt oder verbogen. Auch die Positionierung stört nicht beim Sitzen.

B. Als Wäscheleine: Die stören nicht den werksseitigen Netzkorb beim Cali. Die Wäscheleine sitzt 20 cm weiter vorne – genug, um alles entspannt aufzuhängen. Außerdem bin ich 183 cm groß und habe noch Kopffreiheit, wenn ich auf den Vordersitzen sitze. So kann die Leine beim Campen immer an ihrem Platz bleiben.
Momentan haben wir sie zum Trocknen von Handtüchern nach dem Duschen und zum Belüften unserer Schlafsäcke benutzt. Die Positionierung der Leine ist perfekt, da wir normalerweise unsere Fenster vorne ein bisschen geöffnet haben, um eine Querlüftung in der Kabine zu erreichen. Und die Schlafsäcke hängen jetzt einfach im Luftstrom. Ein Muss, besonders wenn man wie wir Daunenschlafsäcke hat — sonst riecht es ganz schnell nach Ente 😅
Mit beiden Schlafsäcken hängt die Leine ein wenig durch, aber das ist nichts Ungewöhnliches für Bungee Cord.

Insgesamt eine 10/10!

(Vielleicht) eine Idee zur Verbesserung: wir haben das Feedback per Insta bekommen, dass einige es schwierig fanden zu verstehen, welche Version zu welchem T6 passt. Persönlich fand ich deine Erklärungen klar und deutlich.

Zu guter Letzt: Wir werden es bei unserem Roadtrip im Sommer 🇫🇮 gründlich testen 🤫
Happy Sunday! 🧡

 

// Was bringt dir das Haltegriff-Upgrade im VW-Bus?

1) Es entsteht eine feste Trockenzone dort, wo sie Sinn ergibt

Wenn Kleidung im Bus trocknen soll, braucht sie Luft. Nicht „irgendeinen Haken“, sondern einen Ort, an dem Luft zirkuliert, ohne dass alles im Weg hängt. Der getestete Platz über den Vordersitzen ist genau deshalb sinnvoll: Du nutzt Raum, der sonst „leer“ bleibt, und schaffst Ordnung ohne Umräumen.

2) Die Lösung bleibt im Alltag drin, statt ständig neu erfunden zu werden

Der typische Fehler ist „temporär“. Du hängst was auf, baust es ab, verstaust es, suchst es wieder. Das macht niemand dauerhaft. Eine gute Lösung ist so integriert, dass sie einfach da ist, wenn es nass wird. Genau das ist der Unterschied zwischen Zubehör und System.

3) Der Bus bleibt wohnlich, weil das Nass nicht überall landet

Das ist der Teil, den viele unterschätzen: Eine Garderobe ist nicht nur Ordnung, sie ist Feuchtigkeitsmanagement. Wenn das feuchte Zeug einen festen Platz hat, bleiben Sitz, Bett und trockenes Gepäck spürbar angenehmer. Das ist „Winterkomfort“, nicht Optik.

 

// Für wen das wirklich passt (und für wen nicht

Das System ist sinnvoll, wenn du:

  • im Herbst/Winter länger autark auf Tour unterwegs bist 
  • Kleidung im Fahrzeug trocknen oder zumindest belüften musst
  • Ordnung willst, ohne schwere Schränke, instabile Netze, Bastellösungen
  • deinen Bus als funktionalen, aufgräumten Raum nutzt, nicht als Traumfänger-Dekoobjekt

Du brauchst es eher nicht, wenn du:

  • fast ausschließlich im Sommer bei gutem Wetter fährst
  • du immer auf Campingplätzen mit Trockenraum stehst
  • feuchtes Zeug sowieso immer draußen trocknest
  • im Bus grundsätzlich nichts aufhängst und damit happy bist

 

// Wenn du gerade genau dieses Winter-Problem hast

Dann geh direkt zur getesteten Lösung und schau dir Details, Varianten und Passform an:

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// Und was sagt uns das nun?

Der Erfahrungsbericht von Latitude Explorer zeigt, was dieses Zubehör im echten Reisealltag leisten kann – besonders dann, wenn es draußen kalt, nass oder einfach ungemütlich ist. Denn während man im Sommer gern draußen trocknet, bleibt bei schlechtem Wetter oft nur eins: drinnen organisieren. Und genau da wird’s im kompakten VW Bus — egal ob T5, T6, California, Transporter, Caravelle oder Multivan — schnell eng.

Die Haltegriff-Erweiterung mit Airline-Fitting schafft genau hier echten Mehrwert:
Sie verwandelt den Raum über den Vordersitzen in eine funktionale Trocken- und Hängezone. Ob Handtücher nach dem Duschen, nasse Jacken, oder sogar Schlafsäcke im Luftstrom – das System hält, was es verspricht.

Für alle, die ganzjährig reisen, regelmäßig in Regionen wie Skandinavien, Island oder den Alpen unterwegs sind oder einfach auch bei Regen draußen bleiben, ist das hier mehr als nur ein Gimmick.
Es ist eine durchdachte Stauraum-Erweiterung, die genau da ansetzt, wo klassische Campinglösungen oft aufhören – im engen, feuchten, echten Busalltag.

Dass es sich dabei nicht um ein Standardprodukt handelt, merkt man sofort:
Das System ist ein Unikat, entwickelt speziell für die Anforderungen von Overlandcampern: mit robustem Airline-Fitting, langlebigem Expander-Gummi und einer Passform, die sich optisch wie technisch perfekt ins Fahrzeug integriert.

Der Haltegriff-Adapter mit Airline-Fitting bringt genau das. In wenigen Minuten montiert — ohne Bohren, ohne aufregenden Umbau — bekommst du eine smarte Stauraum-Erweiterung, die sich in dein Fahrzeug integriert, als wär’s ab Werk drin gewesen.

 

// Fazit

👉 Wer seinen VW T5, T6 Bus nicht nur für Sommerurlaube nutzt, sondern auch bei Wind und Wetter unterwegs ist, bekommt hier eine clevere, zuverlässige Stauraum- und Halterungslösung, die genau dann punktet, wenn es draußen ungemütlich wird.

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